Bei 32. Weihnachtssession 4200 Euro erwirtschaftet

Samstag, 2. April 2011

Bei 32. Weihnachtssession 4200 Euro erwirtschaftet
Geld an Thamar und Nachbarn in Not gespendet

SINDELFINGEN (red). 4200 Euro sind bei der 32. Sindelfinger Weihnachtssession im vergangenen Jahr übrig geblieben. Die Veranstalter verteilten den Erlös jetzt an die gemeinnützigen Organisationen Thamar und Nachbarn in Not.

Die 32. Ausgabe des traditionellen Treffs am zweiten Weihnachtsfeiertag war für das Organisatorenteam um Joachim und Brigitte Pflieger, Thomas Schlüter und Gabi Jeschabek nicht nur musikalisch eine tolle Veranstaltung. "Seit der ersten Weihnachtssession 1979 ist es unser Anliegen, den Überschuss aus den Eintrittsgeldern an soziale und kulturelle Einrichtungen zu spenden", sagen sie. Ermöglicht wird dies durch den Verzicht aller Musiker auf eine Gage, viel ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung von Sponsoren.

Bei der Session 2010 kamen 4200 Euro zusammen, die jetzt den Besitzer wechselten. Monika Becker von Thamar freut sich über 2100 Euro. Mit dem Geld wird die Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch von Kindern unterstützt. "Diese Arbeit ist so wichtig, weil die Kinder lernen sollen, selbstbewusst nein zu sagen und den Mut zu finden, sich einer Vertrauensperson mitzuteilen", sagte Becker. Die andere Hälfte will Ulrike Kopp von Nachbarn in Not "parallel zur Einzelfallhilfe für Projekte für Kinder von sozial schwachen Familien wie das Befüllen von Schultüten oder freien Eintritt ins Schwimmbad verwenden".

Und auch die IG Kultur profitierte von der 32. Weihnachtssession. Ihre Aktivisten verkauften Getränke und schufen sich mit dem Erlös einen Sockel für ihr Veranstaltungsprogramm im Pavillon am Calwer Bogen. Die Macher stehen schon in den Startlöchern für die 33. Sindelfinger Weihnachtssession am 26. Dezember.

4200 Euro spendeten
die Macher der
32. Sindelfinger
Weihnachtssession
an soziale
Organisationen
(von links): Monika
Becker, Leiterin von
Thamar, Ulrike Kopp,
Geschäftsführerin von
Nachbarn in Not,
sowie Thomas
Schlüter und Brigitte
Pflieger vom
Orga-Team.
KRZ-Foto:
Annette Wandel